????????????????????????????????????????????Kennst du das? Du siehst eine Anzeige oder einen Link, klickst darauf, landest auf einer Webseite und bist genauso schnell wieder weg.

Oder aber du siehst eine Anzeige oder einen Link, klickst darauf, landest auf einer Webpage, liest die Überschrift, den ersten Absatz, überfliegst den Text, beginnst nochmals von vorne zu lesen, diesmal genauer, Wort für Wort, merkst, wie sehr das, was du liest, dich anspricht, und ehe du dich versiehst, klickst du auf den Button, um den nächsten Schritt zu machen.

Ich kenne das! Es passiert mir immer dann, wenn ich auf einer verdammt guten Salespage gelandet bin mit einem Angebot, das wie für mich geschaffen ist. Was aber unterscheidet eine schlechte Salespage, von einer mittelprächtigen, einer guten und einer, die tatsächlich verkauft?

Es gibt Salespages mit Anmeldeformularen und ohne, mit Preisen und ohne, mit Bildern und … na, du weißt schon. Salespages können sehr viel Text haben oder auch nur sehr wenig. Es gibt scheinbar kaum eine Struktur und jeder Salespage-Experte hat seine eigene Formel für die „perfekte“ Salespage. Ich verwende auch verschiedene Grundraster für die Erstellung von Salespages mit meinen Kunden.

Was aber unwiderstehlich gute Angebote gemein haben, sind meiner Meinung nach diese Punkte:

Verkaufe niemals Eis an Eskimos

Ich hab schon öfter gehört, dass es Verkäufer gibt, die selbst Eskimos (korrekterweise freilich Inuits) Kühlschränke verkaufen könnten. Das wäre etwas, das ich niemals tun würde. Denn wenn ich etwas verkaufe, dann nur, weil es Sinn macht, eine Bereicherung für den anderen ist, und weil der Kunde einen enormen Mehrwert hat. Wenn du dich nach dem Verkauf nicht großartig fühlst, weil du weißt, wie viel Mehrwert der Kunde mit deinem Produkt oder Angebot haben wird, dann suche oder entwickle weiter.

Eine Seite – ein Angebot

Wenn deine Salespage gute Ergebnisse (Conversions) erbringen soll, dann werde konkret. Und zwar sehr konkret. Präsentiere auf jeder Salespage nur ein einziges Angebot – egal wie viele verschiedene du hast, dafür gibt es Übersichtsseiten. Auf deiner Salespage ist jedoch nur Platz für EIN EINZIGES Angebot oder Produkt.

Frage nicht deine Freunde

Wenn du deine Salespage fertig hast, frage bitte – niemals – deine Freunde oder deinen Partner um Feedback. Außer: Sie sind Salespage-Experten oder deine Idealkunden! Ich wiederhole es gerne: Frage niemals deinen Partner und Freunde um Feedback.

Kaufe, was du verkaufst

Ich könnte never ever Drogendealer werden. Ganz einfach deswegen, weil ich noch nie welche genommen habe. Ich könnte also niemandem erzählen, warum und wie das Zeug wirkt. Ich habe mich auch noch nie damit auseinandergesetzt, welche Bedenken man vor dem Kauf oder der Anwendung hat. Geschweige denn mit Rückgabeklauseln.

Wenn du nur verkaufst, diese Leistung aber für dich nie in Anspruch nimmst, kennst du eben nur eine Seite. Denn wie glaubwürdig bist du, wenn du anderen klarmachen möchtest, wie toll dein Angebot ist, du es jedoch niemals in Anspruch nehmen würdest?

Sei dein erster Kunde

Du kannst deine Angebote dann am besten verkaufen, wenn du sie selbst auf der Stelle kaufen würdest. Dabei gibt es keine Regeln, ob deine Salespage aus 500 Wörtern oder 21 Seiten bestehen soll. Solange dein Text flüssig ist, du mich von Absatz zu Absatz mitnimmst, Bilder in meinem Kopf entstehen lässt und mich von dem Problem zur Lösung führst, ist alles erlaubt.

Suche nach richtigen Adjektiven und Verben. Überrede nicht mit deinen Worten, überzeuge. Hol deinen Idealkunden in seiner Gefühlswelt ab. Verwende seine Worte und Redewendungen. Wenn du deine Salespage durchliest, solltest du Gänsehaut bekommen und dir denken „DAS will ich auch haben!“ Wenn du das nicht hast, überarbeite jede einzelne Stelle, bei der es nicht kribbelt.

Erst vor knapp einer Woche habe ich mit einer Superkundin ihre Salespage erstellt.
Und weißt du, eines ihrer Kommentare war: „Boah, Karin – das hätte ich fast selber gebucht!“.
SO soll es dir bei deiner Salespage gehen!

sonneBis bald

Karin