MoneyMindsetSich darauf zu konzentrieren, was wir alles nicht haben, ist mit Sicherheit einer der leichtesten Wege, den Erfolg zu verhindern. Und vom Herumsitzen ist auch noch niemand reich geworden, zumindest niemand, den ich kenne.

Nur zu Visualisieren und per EFT zu klopfen, als Mantra oder Affirmation zu wiederholen macht dich nicht erfolgreicher. Aber mein Credo ist „Dein Erfolg ist eine bewusste Entscheidung“ und in diesem Sinne gibt es sehr wohl einiges, was du aktiv für deinen Erfolg zu kannst – zum Beispiel hinsichtlich deiner Einstellung zu Geld, auch bekannt als „Money Mindset“.

Weißt du, was Geld eigentlich wirklich ist? Geld ist von Natur aus ein Tauschmittel. Aber das weißt du ja schon.

Aber weißt du, was Geld eigentlich tut?

Geld ist wie dein Kühlschrank – es bewahrt Dinge auf und konserviert sie.

Geld ist nichts anderes als konservierte Energie. Die Energie deiner Arbeit, deiner Gedanken, deiner Kunst, deiner Kreativität, deiner Talente. Das Geld, das du verdienst ist der Wert, den andere Menschen aus deiner Arbeit ziehen.

Aber viel zu oft wird Geld mit Euros, Dollars oder Jen verwechselt. Euro sind dabei bloß bunte Scheinchen mit berühmten Menschen drauf. Dabei ist es nicht der Euro oder der Franken, der den Wert hat, sondern das, was er repräsentiert.

Geld repräsentiert das Beste das du anzubieten hast: deine Produkte, deine Angebote, deine Services. Geld ist im Grunde nichts anderes als ein Symbol für Produktivität.

Wenn dir dieser kleine, feine Unterschied zwischen Papier und dem, was dieses Stückchen Papier repräsentiert klar wird, wirst du dich auch nie wieder schlecht dabei fühlen, wenn du um Geld für deine Leistungen fragst.

Da wir das geklärt haben, lass uns schauen, welches Mindset dich eventuell zurückhält:

Du steckst fest im Hier und Jetzt

Manche stecken in dem Money-Mindset fest, dass sie stets nur so wiel Geld haben, um „gerade mal und irgendwie“ das abzudecken, was anfällt. Sie können mit Ach und Krach bezahlen, was dringend notwendig ist, aber es bleibt nie etwas über.

Wenn das du bist, werde dir bewusst, dass auch ein kleiner Sparbetrag eines Tages ein großer Haufen werden kann, der dir Luft verschafft oder es dir ermöglicht, zum Beispiel in dich selbst zu investieren. Spare nicht an Dingen, die dir wirklich Freude bereiten – wie der berühmte Coffee-To-Go um 4,50 Euro. Spare lieber an den Ecken, wo du große Beträge einsparen kannst.

Je nach Ausgangslage, aber wenn du in der nächsten Woche 50,– (oder 500,–) Euro zusätzlich verdienen willst, was könntest du tun? Mache dir eine spontane Liste und dann – tue es und lege eben diese 50,– Euro zur Seite. Das kannst du so oft wiederholen, wie du willst. Wenn du es ein Mal kannst, kannst du es immer wieder.

Du hantelst dich von Monatserstem zu Monatserstem

Alle, die noch einen Job im Angestellten-Verhältnis haben, kennen das (und die Übrigen können sich bestimmt daran erinnern) – man wartet immer auf den nächsten Monatsanfang, denn da wird das Gehalt ausbezahlt. In diesem Hamsterrad bringt auch die beste Gehaltserhöhung nichts, denn es wird immer wieder knapp werden, je länger das Monat dauert. Selbständige warten oft auf den nächsten zahlenden Kunden oder bis der bestehende endlich seine Rechnung bezahlt. Das lähmt und das blockiert dich und macht dich abhängig von deinen Kunden.

Wenn das dein Mindset ist, werde dir wirklich bewusst darüber, wo dein Geld hinfließt und wie du das deutlich besser steuern kannst oder was du aus Tipp 1 umsetzen kannst.

Du bleibst lieber wie du bist, anstatt dazuzulernen

Wenn du nicht bereit bist, Neues zu lernen, deine Fähigkeiten und Talente zu verbessern, wirst du auch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit dort stehen bleiben wo du bist. Wenn du deine Zahlen nicht im Griff hast, aber auch nicht bereit bist, daran etwas zu ändern – warum sollte dies von ganz alleine passieren?

Die beste Investition ist die in sich selbst. Wo also kannst du dich heute noch weiterentwickeln? Welche Bücher kannst du dir besorgen, was im Internet recherchieren oder wo in professionelle Hilfe und Unterstützung investieren? Geschäftliches Wachstum kommt von persönlichem Wachstum.

Du erkennst das große Ganze nicht

Du bist, was du wert bist und nicht, was du verdienst. Ob du ein guter Mensch bist oder nicht, zeigt sich nicht auf deinem Kontostand, denn wie du ja schon weißt, ist Geld nur ein Konservierungsmittel.

Wenn du sehr viel Geld auf deinem Konto hast, das du im Austausch gegen deine Arbeit bekommen hast, zeugt das auch davon, dass viele Menschen sehr von dem profitieren, was du tust. Deren Nutzen ist deutlich größer als der Geldbetrag, den sie dir bezahlen.

Male dir doch aus, was du damit tun kannst, was damit möglich ist, welche neuen Türen dir offen stehen!

Bleibe realistisch

Zu Jammern hat noch niemandem geholfen. Und meine Kickstarter wissen, was mir ein Blick auf ihren Kontostand verrät.
Aber wir leben in Europa, alle mit mehr oder weniger ausreichendem Background, Hilfe und Unterstützung. Auch du hast ein Dach über dem Kopf, hast fließend Wasser und kannst täglich etwas Warmes kochen. Millionen anderer Menschen können das nicht!

Mache deinen Reality-Check und werde dir bewusst, was du alles hast und besitzt. Damit relativiert sich sehr viel von alleine!

 

Da dies eine 3-teilige Serie ist und ich dir wirklich von Herzen helfen möchte, dein Money-Mindset neu zu justieren, beinhaltet jeder Teil eine Übung. Am Ende der Serie wirst du ein PDF finden, mit dem du anschließend weiterarbeiten und deine eigenen Blockaden und Glaubenssätze rund um Geld entdecken und auflösen kannst.

Hier ist deine erste Aufgabe:

Erstelle dir eine Liste in der du alle Beträge notierst, die du BEKOMMST!

Ja, die du bekommst. Ich will nicht den Fokus darauf legen, was du ausgibst, sondern, was du erhältst.

Egal ob 1 Cent, den du auf der Straße findest oder die Überweisung deines Kunden von 1.000,– Euro. Erstelle dir täglich deine Liste. Notiere dir, was du pro Woche auf diese Art und Weise bekommen hast und wie viel das eigentlich in einem Monat ist. Viel Spaß dabei!

Ich war von meiner ersten Liste MEHR als überrascht und meine Kunden sind es in der Regel auch. Ich bin gespannt, wie es dir damit geht!

Klicke hier für Teil 2 dieser Serie mit einem tollen Beitrag von Holger Grethe – und einer weiteren spannende Übung für dein Money-Mindset. Falls du es noch nicht getan hast, trage dich in den Newsletter ein, damit du nichts verpasst und freue dich auf das PDF am Ende dieser Serie!

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sonneBis bald,
Karin